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Die Omega Seamaster Professional Diver 300M ist der Welt spätestens seit 1995 bekannt. In James Bond 007: GoldenEye war die Taucheruhr mit dem blauen Zifferblatt das erste Mal am Handgelenk von Hollywoodstar Pierce Brosnan zu sehen. Passend zum aktuellen James Bond Hype habe ich das aktuelle Modell für Euch getestet! Die wurde mir wieder vom Luxusuhrenspezialisten Horando.de zur Verfügung gestellt.

Omega Seamaster Professional Diver 300M

Alles, was Ihr über Horando wissen müsst

Das Onlineportal Horando ist einer der wichtigsten Shops für Luxusuhren im deutschsprachigen Raum und die Anlaufstelle, wenn Ihr Uhren schnell und sicher kaufen wollt. Bei Horando findet Ihr unter anderem Uhren der Marken Audemars Piguet, Omega, Hublot, IWC, Breitling, Rolex, Panerai, Tag Heuer, Tudor oder Ulysse Nardin. Darüber hinaus ist Horando offizieller Konzessionär und Vertragshändler der Marken Alpina, Frederique Constant Geneve und U-BOAT Italo Fontana. 

Natürlich handelt es sich bei allen Uhren um Originale. Herstellergarantien, Zertifikate und Originalverpackung werden also stets mitgeliefert, sofern vorhanden. International erfolgt die Zustellung per versichertem Werteversand. Wer den persönlichen Kontakt schätzt, kann seine Uhr auch aus der Abhollounge in Bamberg mitnehmen. Falls Ihr Eure Uhr verkaufen wollt, kauft Horando diese an und zertifiziert sie.

Dieses Modell der Omega Seamaster Professional Diver 300M hat mir Horando freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Auch bei meinem Test der Rolex Sea Dweller 4000 Single Red haben wir bereits zusammengearbeitet. Alle wichtigen Links zur Uhr und zum Onlineshop findet Ihr am Ende dieses Testes.

Die Lizenz zum Töten – mit einer Seamaster am Handgelenk

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Die Schweizer Uhrenmarke Omega und ihre wohl bekannteste Taucheruhr, die Seamaster, sind untrennbar miteinander verbunden. 1993 in ihrer ersten Version erschienen, gelang der Omega Seamaster Professional Diver 300M spätestens zwei Jahre danach der endgültige Durchbruch. Seitdem besteht die Partnerschaft zwischen der Traditionsmarke und dem beliebtesten Geheimagenten der Welt. Und: seitdem trägt Bond in jedem neuen Film auch eine neue Omega Seamaster am Handgelenk. 

Wie die Filmreihe selbst hat sich auch die Omega Seamaster Professional Diver 300M in den letzten Jahren einigen größeren Make-Overn unterzogen. Trotzdem: die Kernwerte, die typischen Charakteristika, sind dieselben geblieben. Das betrifft zum Beispiel das zeitlose, auf Funktionalität getrimmte Design, den Einsatz moderner Materialien und last but not least, das markante Heliumventil bei 10 Uhr, eines der wichtigsten Markenzeichen der sportlichen Taucheruhr. 

Der Omega Seamaster Professional Diver 300M eilt ein großer Ruf voraus. Die Uhr gibt es mittlerweile in unzähligen Farbvarianten, mit besonderen Materialien oder als spezielle 007-Uhr, passend zum aktuellen Film versteht sich. „Omega und 007 werden für ihren Sinn für Mode, ihren Abenteuergeist und ihre Zuverlässigkeit geschätzt – sie ergänzen sich perfekt“, verkündet man auf der eigenen Website selbstbewusst. Ist die typische Bond-Uhr wirklich so gut wie der Ruf, der ihr vorauseilt?

Der Klassiker unter den Seamaster-Uhren

Omega Seamaster Professional Diver 300M
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Horando hat mir für diesen Uhren Test die Omega Seamaster Professional Diver 300M Co-Axial Master Chronometer im 42 Millimeter Durchmesser zukommen lassen. Der lange Name steht für eine der klassischsten Ausführungen der Seamaster – mit dem blauen Zifferblatt, so wie bei ihrem ersten Auftritt in GoldenEye. Laut Omega war es die damalige Kostümbildnerin Lindy Hemming, die sich für die Farbgebung aussprach. „Ich war der Meinung, dass Commander Bond, ein Seemann, Taucher und dezenter Gentleman, die Seamaster mit blauem Zifferblatt tragen sollte.“ Für die meisten von Euch ist die Variante mit der Referenznummer 210.30.42.20.03.001 sicherlich auch die spannendste Uhr der Kollektion. 

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Schnell wird klar, welche Art von Uhr die Omega Seamaster Professional Diver 300M ist. Ein sportlicher Taucher, der mit modernen Materialien und Funktionalität für Performance steht. Das merke ich jedenfalls, als ich den Zeitmesser das erste Mal in den Händen halte. Die Faszination, die diese Uhr ausübt, kommt nicht von ungefähr. 

Seit 2017 ist die aktuelle Generation der Seamaster-Uhren am Markt. Grundlegend hat Omega nicht viel am Erfolgsdesign seines Taucherflaggschiffs geändert; da muss man schon genauer hinschauen. Auffällig ist das mit Lasern eingearbeitete Wellenmotiv, eines der optischen Highlights. Dieses Modell aus dem Shop von Horando wurde 2021 gebaut und besitzt daher noch seine volle 5 Jahres-Garantie. Die Originalverpackung, die Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung sind im Lieferumfang enthalten.

Die Omega Seamaster Professional Diver 300M am Handgelenk

Omega Seamaster Professional Diver 300M
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Für wen ist Omegas Klassiker (zumindest nach optischen Gesichtspunkten) perfekt geeignet? Diese Frage ist schnell beantwortet. Für alle, die auf der Suche nach einer sportlichen Taucheruhr sind, modern, zeitgemäß (und dennoch zeitlos). Hochwertige Materialien und Komponenten wie das klassische Edelstahlband sorgen dafür, dass die Omega Seamaster Professional Diver 300M auch ein spannender Zeitmesser für den Alltag ist. Bei Business-Meetings, am Pool oder beim Gala-Dinner. Die Seamaster macht zu jedem Anlass eine gute Figur. Damit ähnelt sie in gewisser Hinsicht auch James Bond.

Es sind die kleinen Details, die die Omega Seamaster Professional Diver 300M aus der Menge der untereinander doch recht ähnlichen Taucheruhren heraushebt. Zu nennen wäre da das Heliumventil, das bei einer ernstzunehmenden Taucheruhr tatsächlich essenziell wichtig ist. So erkennt Ihr schon von weitem, wer eine Seamaster am Handgelenk trägt. Ein weiterer Pluspunkt: den klassischen Charme des 90er Jahre Originals konnte Omega meiner Meinung gut ins 21. Jahrhundert transportieren. 

Man sieht es immer wieder: einige Taucheruhren sind so massiv, dass sie nur an Handgelenken mit großem Umfang harmonisch aussehen. Omega hat sich nicht auf den Trend der immer größer werdenden Gehäuse eingelassen und setzt auf ein Profil von 42 Millimetern im Durchmesser und 13,5 Millimetern in der Höhe. Dadurch passt die Omega Seamaster Professional Diver 300M praktisch jedem. 

Das Gehäuse der Omega Seamaster Professional Diver 300M

Omega Seamaster Professional Diver 300M
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Das Gehäuse dieser Omega Seamaster Professional Diver 300M besteht aus klassischem Edelstahl. Mit anderen Gehäusematerialien hat der Hersteller allerdings auch schon experimentiert, wie die aktuelle 007-Sonderedition aus Titan beweist. Der elegante Gehäusemittelbau geht geschwungen in den Kronenschutz und in die Bandanstöße über, welche selbst leicht gebogen sind, wodurch sich die Seamaster angenehm an das Handgelenk schmiegt. Gut proportioniert sitzen der Edelstahlring mit der Lünette auf der Vorderseite und der Gehäuseboden auf dem Mittelbau auf. Die Edelstahloberflächen sind vorrangig satiniert und verleihen der Omega Seamaster Professional Diver 300M ihren funktionalen, sportiven Look. Qualitativ kann man Omega hier ohne Bedenken zur absoluten Eliteklasse zählen. Auswahl und Verarbeitung der Materialien sind auf echtem Luxusniveau. 

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Über die Jahre ist das Heliumventil bei 10 Uhr zu einem der prägenden Designelemente der Seamaster Professional Diver 300M geworden. Das technische Feature kommt vor allem bei professionellen Taucheruhren zum Einsatz und gewährleistet, dass das im Gehäuseinneren angesammelte Helium entweichen kann und die Uhr durch den Überdruck nicht berstet. Klar, diese Funktion werden wir höchstwahrscheinlich niemals nutzen. Das gilt ebenso für die maximale Tauchtiefe von 300 Metern, in die wir alle nicht vordringen werden. Aber sowohl die Wasserdichtigkeit von bis zu 30 bar (sprich 300 Metern), als auch das Heliumventil zeigen eindrucksvoll, wozu die Omega Seamaster Professional Diver 300M in der Lage ist. Geheimagenten enttäuscht die Seamaster so sicherlich nicht. 

Ein Grund für die gute Wasserdichtigkeit ist auch das Uhrenglas, bei dem sich Omega für kratzfesten und langlebigen Saphir entschieden hat. In der Fertigung wurde das Glas mit Antireflexionsschichten versehen, wodurch das Zifferblatt bestens ablesbar bleibt – auch unter schlechten Lichtverhältnissen.

Das Omega Master Co-Axial 8800 im Detail

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Durch den verglasten Gehäuseboden mit dem gewellten Edelstahlrand wird das Uhrwerk sichtbar, das die Seamaster antreibt. Das sogenannte Master Co-Axial 8800 ist ein Manufakturkaliber und gilt als eines der besten am Markt. Von der renommierten Schweizer Prüfstelle COSC als Chronometer zertifiziert, steht das Kaliber für eine Resistenz gegenüber Magnetismus und somit eine sehr präzise Ganggenauigkeit. Dadurch muss die Uhrzeit im Alltag deutlich seltener korrigiert werden. Omegas exklusive Co-Axial-Hemmung minimiert die Reibung innerhalb des Automatikwerkes, was das Master Chronometer 8800 wiederum langlebiger macht. Die überdurchschnittlich lange Garantie von 5 Jahren kommt also nicht von ungefähr. Omega gibt eine Gangreserve von ausdauernden 55 Stunden an.

Auch beim Gehäuseboden verwendet Omega Saphirglas und setzt das Master Chronometer 8800 eindrucksvoll in Szene. Meiner Meinung ein weiteres der ohnehin schon zahlreichen Highlights, die die Omega Seamaster Professional Diver 300M zu bieten hat.

Keramik und ihre vielen Vorteile – Zifferblatt und Lünette

Omega Seamaster Professional Diver 300M
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Der kleine Schriftzug unter der Mitte, ZrO2, steht für Zirkoniumdioxid, aus dem das Zifferblatt gefertigt ist. Dieser zugegebenermaßen etwas komplizierte Begriff steht für nichts anderes als Keramik, die in einem satten Marineblau daherkommt und poliert ist. Für den im wahrsten Sinne des Wortes „zusätzlichen Schliff“ sorgen die lasergravierten Wellen, deren Finish nicht präziser sein könnte. 

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Das Datumsfenster ist nach 6 Uhr gewandert und verleiht dem Zifferblatt nun eine harmonische Symmetrie. Vorgängermodelle trugen das Feature noch bei 3 Uhr. Die aufgesetzten, runden Taucherindizes machen das Zifferblatt noch plastischer und interessanter. Wie auch die skelettierten Zeiger sind sie rhodiniert, poliert und zusätzlich mit weißer Super-LumiNova beschichtet. So behält man auch in der Dunkelheit, zum Beispiel unter Wasser, den Durchblick. Rote Farbakzente lockern das Zifferblatt optisch auf.

Die leichte und robuste Keramik kommt nicht nur beim Zifferblatt zum Einsatz. Auch die Lünette besitzt ein Inlay aus dem blau gefärbten Werkstoff. Keramik hat einen entscheidenden Vorteil: es garantiert, dass die Farben der Omega Seamaster Professional Diver 300M auch nach Jahren nicht verblassen. Unidirektional drehbar und mit einer Tauchskala ausgestattet, lässt sich die Lünette auch auf anspruchsvolleren Tauchgängen verwenden. Positiv fallen mir die Einkerbungen des Eisenrings auf, womit man die Lünette selbst mit Handschuhen noch einstellen kann. 

Ein Armband für jeden Anlass

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Wer sich für eine Omega Seamaster Professional Diver 300M mit einem klassischen Edelstahlband entscheidet, macht alles richtig; auch wenn viele Käufer inzwischen auf ein Kautschukband setzen. Edelstahl wäre immer noch meine erste Wahl, wenn man die Uhr im Alltag tragen möchte, gerade zu den etwas schickeren Anlässen. 

Das heißt nicht, dass das Edelstahlband unsportlich wäre, ganz im Gegenteil. Die sichere Faltschließe mit der Taucherverlängerung lässt sich so feinjustieren, dass die Omega Seamaster Professional Diver 300M selbst noch über den Neoprenanzug passt. Das optische Highlight des Armbandes: der eingravierte Omega-Schriftzug mit Logo.

Mein Fazit zur Omega Seamaster Professional Diver 300M

With the Seamaster Professional Diver 300M, Omega displays a firework and presents a classic that can truly be counted among the best diving watches on the market. Whether with its manufacture caliber, perfect finish, or iconic design; the Omega Seamaster Professional Diver 300M sets the standard for diving watches in pretty much all areas. And if you come with the argument that a Seamaster is nothing special anymore, you should take a look at the now numerous variants that the brand has released in recent years. But this model with the reference number 210.30.42.20.03.001 remains for me the absolute classic and therefore my favorite. 

With an entry price of less than 5000 euros, the Seamaster collection represents the most affordable models from Omega. The specimen presented here costs 4,585 euros in the Horando store. My final thanks once again to Horando for making this test possible!

Mehr über Horando und die Omega Seamaster Professional Diver 300M

Hier geht’s zur Uhr im Shop auf horando.de

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Technische Daten

NameOmega Seamaster Professional Diver 300M Co-Axial Master Chronometer

Referenznummer210.30.42.20.03.001

MarkeOMEGA

KategorieTaucheruhren

Preis ab4.585,- Euro

Garantie5 Jahre

Gehäuse Material316L Edelstahl

Durchmesser42.00 mm

Höhe13.50 mm

UhrenglasAntireflexbeschichtung / Saphirglas

UhrentypAutomatik

Wasserdicht bis30 bar (300 m / 1000 ft)

Uhrwerk NameMaster Co-Axial 8800

Ganggenauigkeit55 Stunden

FunktionenDatum / Minute / Sekunde / Stunde

Ziffernblattfarbeblau

Indizespunkt- und strichförmig

BesonderheitenSwiss Super-LumiNova®

Lünetteblau / Keramik Inlay / Taucherlünette

Armband Farbegrau

Armband Material316L Edelstahl

Schließe316L Edelstahl / Faltschließe / Tauchverlängerung