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Mit der IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire hat der Schweizer Edelhersteller seit 2003 eine puristische Fliegeruhren-Kollektion am Markt, die mit einem jüngst überarbeiteten Design, einem neuen hauseigenen Manufakturkaliber und weiteren Features alles bietet, was das Fliegerherz begehrt. Horando.de hat mir die Luxusuhr für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt!

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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Über Horando

Für diesen Uhren-Test der IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire habe ich wieder mit Horando zusammengearbeitet. Das Onlineportal ist die Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum, wenn Ihr Luxusuhren schnell und sicher kaufen wollt. Bei Horando findet Ihr unter anderem Uhren der Marken Audemars Piguet, Breitling, Omega, Hublot, Rolex, Panerai, Tag Heuer, Tudor und IWC. Horando ist außerdem offizieller Konzessionär und Vertragshändler der Marken Alpina, Frederique Constant Geneve und U-BOAT Italo Fontana. 

Bei allen Uhren handelt es sich um Originale. Herstellergarantien, Zertifikate und Originalverpackung werden also stets mitgeliefert, sofern vorhanden. International erfolgt die Zustellung per versichertem Werteversand. Wenn Ihr den persönlichen Kontakt schätzt, könnt Ihr Eure Uhr auch aus der Abhollounge in Bamberg mitnehmen. Falls Ihr Eure Uhr dagegen verkaufen wollt, kauft Horando diese an und zertifiziert sie.

Alle wichtigen Links zur IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire und zum Onlineshop findet Ihr am Ende dieses Beitrages.

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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Fligeruhren – eine Kernkompetenz von IWC

IWC und Fliegeruhren – zwei Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind. Die 1868 gegründete und in Schaffhausen ansässige International Watch Company hat schon im frühen 20. Jahrhundert hochqualitative Fliegeruhren im Luxussegment hergestellt. Spätestens seit der Übernahme durch den Luxusgüterkonzern Richemont (A. Lange & Söhne, Panerai) und den damit einhergehenden Wiederaufschwung gehören die die Pilotenuhren zum Kern der Modellpalette. An dem Anspruch nach höchster Qualität und Leistung hat sich in den letzten 153 Jahren nichts geändert, auch wenn die Piloten, die die Uhren tragen, heute andere sind. Regelmäßig sieht man die exklusiven Zeitmesser am Handgelenk von Lewis Hamilton. Sein Formel 1 Team Mercedes AMG wird von IWC gesponsert.

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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Minimalismus und Funktionalität zeichnet die Automatic Spitfire Fliegerlinie aus, zu denen einige der beliebtesten Modelle von IWC Schaffhausen zählen. Benannt ist sie nach der legendären Propellermaschine Spitfire, die etwa zur gleichen Zeit gebaut wurde wie IWC’s Mark 11. Von der Navigationsuhr hat man sich beim puristischen Design der Automatic Spitfire Modelle inspirieren lassen.

Seit Ihrer Einführung im Jahr 2003 hat IWC seiner Fliegeruhren-Kollektion immer wieder gründliche Überarbeitungen verpasst, um gerade in puncto Technik neue Maßstäbe zu setzen. Bei der aktuellen Generation kommt erstmalig das neue Manufakturkaliber 32110 zum Einsatz. Auch sonst lohnt es sich, den Flieger einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Modell mit der Referenznummer IW326803 jetzt im Uhren-Test!

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Die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire im Hands On

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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Wenn ich DIE typische Fliegeruhr beschreiben müsste, sie sähe so aus wie die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire. Mit einem funktionalen, gut ablesbaren Zifferblatt, großen arabischen Ziffern, einem robusten Gehäuse und natürlich am braunen Lederarmband. Das sind wichtigsten Eigenschaften des kompakten Schweizer Fliegers, die zuerst ins Auge stechen. 

Kompakt ist auch das passende Stichwort. Die Pilotenuhr misst gerade einmal 39 Millimeter und ist damit für heutige Verhältnisse fast schon klein. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass solche Maße früher alles andere als unüblich waren. In diesem Punkt ist die IWC Big Pilots Watch Automatic Spitfire recht detailgetreu. 10,8 Millimeter in der Höhe sind sportlich!

An meinem Handgelenk macht die Fliegeruhr eine gute Figur und weiß mit harmonischen Proportionen zu gefallen. Ein schwarzes Zifferblatt kombiniert mit einem braunen Band aus Kalbsleder – klassischer geht es eigentlich kaum. Aus der Mode kann die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire daher praktisch gar nicht fallen. Die Kombination mit der Referenznummer IW326803 ist in jeder Lebenslage stilsicher, egal zu welchem Anlass.

Wem diese Variante dennoch zu langweilig sein sollte, dem kann ich die anderen Referenzen der Kollektion empfehlen. IWC bietet einige Farb- und Materialkombinationen an. Meine IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire ist laut IWC farblich vom Cockpit der Spitfire inspiriert.

Obwohl Fliegeruhren aufgrund ihres ursprünglichen Einsatzgebietes ausschließlich Herrenuhren waren, geht die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire meiner Meinung als Unisex durch. Das ist vor allem dem angenehm kompakten Gehäusedurchmesser zu verdanken.

Das Gehäuse – gut verarbeitet

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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Äußerlich dominiert Edelstahl das Erscheinungsbild der Automatic Spitfire. Die Oberflächen des langlebigen und widerstandsfähigen Metalls sind ausschließlich matt und unterstreichen die robuste und funktionale Optik der IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire. Geschwungen geht die runde Gehäuseform in die Bandanstöße über. Bei der Verarbeitung kann man IWC Schaffhausen nichts, aber auch rein gar nichts ankreiden. Das Gehäuse-Finish ist tadellos. So muss eine Schweizer Uhr, die sich zum Luxussegment zählt, aussehen.  

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Auf dem Gehäuse sitzt die abgeschrägte Lünette aus Edelstahl auf, die über keine Ablesfunktion verfügt. Wie es sich bei einer Luxusuhr gehört, stattet IWC seine Automatic Spitfire mit einem Uhrenglas aus hochwertigem Saphir aus. Saphirglas besitzt gleich mehrere entscheidende Vorteile. Zum einen ist es recht kratzresistent und daher langlebig. Darüber hinaus schützt es den Zeitmesser vor hohem Druck beziehungsweise Druckabfall – im Cockpit eine unverzichtbare Eigenschaft. Das gilt auch für die perfekte Ablesbarkeit, die IWC durch eine beidseitige Entspiegelung erzielt.

Die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire ist bis in 60 Meter Tiefe wasserdicht. Ein respektabler Wert, wenn man bedenkt, dass das Revier der Automatic Spitfire nicht das Korallenriff, sondern der Luftraum ist.  

Pluspunkte sammelt die Fliegeruhr auch mit ihrem sechsfach verschraubten Gehäuseboden, der von den ikonischen Umrissen des namensgebenden Propellerflugzeuges Spitfire geziert wird und besonderen Charme versprüht. Endlich einmal etwas Abwechslung zu den Sichtfenstern! Die Gravur macht einen hervorragenden Eindruck.

IWC’s neues Manufakturkaliber im Detail

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Worin unterscheidet sich eine Luxusuhr von einer Premiumuhr? Wie hebt sie sich ab? Eine reine Marketingstrategie? Nein – 5000 Euro findet man unter anderem auch im Gehäuse. Denn während eine Premiumuhr ein (zumeist sehr gutes) Uhrwerk von einem Zulieferer verbaut, setzt IWC auf maßgeschneiderte und hauseigene Manufakturkaliber. Sie sind den hohen Ansprüchen der Zeitmesser gewachsen. 

Seit der letzten Aktualisierung der Spitfire Kollektion stattet IWC die Serie als erste mit der neuen Kaliberfamilie 32000 aus. Die robusten und zuverlässigen Automatikwerke sind durch eine Vielzahl von verschleißfesten Siliziumkomponenten besonders langlebig. In der IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire arbeitet das Kaliber 32110. Mit einer Gangreserve von 72 Stunden (also ganzen drei Tagen) ist es so ausdauernd, dass man die Uhr, sofern man sie als Daily Rocker am Handgelenk trägt, so gut wie nie neu aufziehen muss. Diese angenehme Erfahrung habe ich während meiner Testtage gemacht. Bei 28800 Halbschwingungen pro Stunde sind im Uhrwerk 21 Steine verbaut. Damit das Kaliber 32110 im Alltag nicht aus dem Takt gebracht wird, ist es in ein Weicheisen-Innengehäuse eingebettet, welches es vor Magnetfeldstrahlung schützt.

Das Aufziehen des Uhrwerkes über die Krone fiel mir aufgrund der kannelierten Seiten spielend leicht. Man muss bedenken, dass selbst Piloten in der Lage sein mussten, Uhr- und Stoppzeiten mit dicken Handschuhen einzustellen.

Zifferblatt und Armband

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Auf dem strukturierten Zifferblatt findet man sich schnell zurecht. Keine extravaganten Designelemente, keine Hilfszifferblätter, nur das Nötigste. Gut ablesbare, weiße arabische Ziffern sind auf dem schwarzen Untergrund aufgedruckt. Eine Ausnahme bildet „12 Uhr“. Hier findet Ihr ein Dreieck mit zwei Punkten. Früher diente es vor allem dazu, Piloten schnell eine Orientierung zu geben.

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Im Dunkel begeistert die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire mit grandiosen Leuchtwerten. Minuten- und Sekundenzeiger sowie die 12 Uhr-Markierung sind mit Leuchtmasse belegt und garantieren selbst bei schlechten Lichtverhältnissen beste Ablesbarkeit. Bei 3 Uhr wurde ein Datumsfenster eingelassen. Ein Stoppfunktion für den Sekundenzeiger gibt es ebenfalls. 

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Schauen wir uns zuletzt noch das Armband an. Die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire mit der Referenz IW326803 wird mit einem braunen Kalbslederband geliefert, das den Fliegerlook nicht besser komplettieren könnte. Das Leder ist ausgezeichnet verarbeitet und angenehm zur Haut – mehr Tragekomfort geht praktisch nicht. Auch das ist Luxus.

Mein Fazit zur IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire

Mit der IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire hat der in Schaffhausen ansässige Traditionshersteller das Rad nicht neu erfunden. Aber warum auch? Muss eine Uhr immer mit bahnbrechenden Revolutionen aufwarten, um wirklich gut zu sein? Die Antwort lautet ,Nein‘, wie IWC mit seiner Fliegerlinie beweist. Optisch ist die Big Pilots Watch Automatic Spitfire ein Zeitmesser, der durch sein reduziertes und klassisches Design gefällt. Weniger ist hier eben mehr. Und Liebhaber von Pilotenuhren sollten da auf ihre Kosten kommen. 

Bestes Handwerk präsentiert die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire dagegen im Inneren. Das Manufakturkaliber 32110 ist eine der Stärken der Uhren und überzeugt mit beeindruckenden Werten. Das macht die IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire insgesamt zu einer der vollkommensten Fliegeruhren, die ich je getestet habe. 

IWC Big Pilot‘s Watch Automatic Spitfire
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IWC lässt sich das Gesamtpaket gut bezahlen und ruft eine unverbindliche Preisempfehlung von 5.050,- Euro auf. Im Shop von Horando spart Ihr 10 % und könnt die Uhr für 4.550,- Euro erwerben. Die neue Uhr wird mit Box und Papieren ausgeliefert und verfügt über die internationale Herstellergarantie. Alle wichtigen Links findet Ihr im Folgenden.

Mein abschließender Dank gilt Horando für die gute Zusammenarbeit!

Mehr zur IWC Big Pilot´s Watch Automatic Spitfire

Hier geht’s zur Uhr im Shop auf horando.de

Das IWC Sortiment auf horando.de

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Beste Herrenuhren 2021

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Technische Daten

NameBig Pilots Watch Automatic Spitfire

ReferenznummerIW326803

MarkeIWC Schaffhausen

KategorieFliegeruhren

Preis ab4.550,- Euro

GarantieInternationale Herstellergarantie

Gehäuse Material316L Edelstahl

Durchmesser39.00 mm

Höhe10.80 mm

UhrenglasAntireflexbeschichtung / Saphirglas

UhrentypAutomatik

Wasserdicht bis6 bar (60 m / 200 ft)

Uhrwerk NameManufakturkaliber 32110

Ganggenauigkeit72 Stunden

FunktionenDatum / Minute / Sekunde / Stunde

Ziffernblattfarbeschwarz

Indizesarabische Ziffern

BesonderheitenIndizes mit Leuchtmasse gefüllt

LünetteEdelstahl / grau

Armband Farbebraun

Armband MaterialLeder

Schließe316L Edelstahl / Dornschließe