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Die deutsche Uhrenmanufaktur MeisterSinger aus Münster ist bekannt dafür, oft außergewöhnliche Wege zu gehen. Die Zeitmesser verweisen anhand ihres Designs oft auf die Uhrenhistorie. The MeisterSinger Astroscope.

MeisterSinger Astrocsope

Bereits in der Vergangenheit durfte ich über besondere Uhren wie den Perigraphen oder die Neo berichten. Das neueste Stück der verhältnismäßig noch recht jungen Marke aus Westfalen greift Vorstellungen aus der Mythologie wieder auf. Ich darf vorstellen: die Astroscope. Die Besonderheit: die seit der Antike bekannten Himmelskörper zeigen die Wochentage an! Wie das genau funktioniert, was die schicke MeisterSinger aus dem mittleren Preissegment noch alles auszeichnet und für wen von Euch die Astroscope interessant sein könnte, erfahrt Ihr im folgenden Review. 

Der erste Eindruck MeisterSinger Astroscope

Die Meistersinger Astroscope ist eine stilsichere und klassische Uhr, die man zu jedem Anlass tragen kann. Auf den ersten Blick wirkt die Automatikuhr angenehm zurückhaltend und elegant. Trotzdem sticht der Retrocharme, den die Astroscope versprüht, sofort ins Auge. Verantwortlich dafür ist das Zifferblatt mit seinem an die Mythologie angelehnten Design. Und nein, keine Sorge – Ihr müsst Euch nicht in die Themenfelder der Astronomie einarbeiten, wenn Ihr die Uhrzeit ablesen wollt. Dazu aber später mehr. 

MeisterSinger Astrocsope

MeisterSinger hat mir die Uhr freundlicherweise gleich in zwei Varianten zur Verfügung gestellt. Vor mir liegt einmal die Astroscope in der Ausführung „Schwarz – Old Radium“, gleich daneben das Schwestermodell in „Schwarz – Blau“. Beide Modelle unterscheiden sich nur in puncto Farbauswahl der Indices. Technische und preisliche Unterschiede gibt es nicht. Ich habe also die Qual der Wahl. Trage ich die Astroscope nun mit blauen oder goldähnlichen Indices? 

Die Automatikuhr besitzt kein wuchtiges Gehäuse und wirkt am Handgelenk eher moderat, daher dürfte sie in diesem Punkt für jeden geeignet sein. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Bei der Materialauswahl hat sich Meistersinger unter anderem für hochwertigen Edelstahl und Saphirglas entschieden. Das merkt man sofort, wenn man die wertige Uhr in die Hand nimmt. Beide Uhren besitzen ein sehr weiches Kalbslederarmband mit Krokoprägung. Einmal in braun, einmal in Cognac. 

MeisterSinger Astrocsope

Die Liebe zum Detail bemerkt man selbst bei der Verpackung. Hier liegt jeder Uhr eine Broschüre bei, die sich ausführlich dem besonderen Design mit seinem historischen Hintergrund und der Lesart des Zifferblattes widmet.  

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Das Gehäuse MeisterSinger Astrosope

Meistersinger verbaut in seiner Astroscope ein Edelstahlgehäuse. Das besitzt einen Durchmesser von 40 Millimetern sowie eine Höhe von gerade einmal 10,5 Millimetern. Wenn man bedenkt, dass das Gehäuse ein Automatikwerk beherbergt, ist das wirklich schlank. Diese Ausmaße passen gut zu jedem Handgelenk. Die Form des Gehäuses ist rund und klassisch. Die glänzenden Oberflächen tragen zum hochwertigen Erscheinungsbild bei. 

Eine Überraschung bietet der Gehäuseboden. Dieser ist sechsfach verschraubt. In der Mitte befindet sich ein halbkreisförmiges Glassichtfenster. Durch dieses kann man das feine Automatikwerk mit seinen goldenen Akzenten bestaunen. Für mich definitiv ein weiteres Highlight der Astroscope. Um den Glassichtboden herum hat MeisterSinger verschiedene Spezifikationen sehr sauber eingraviert. 

MeisterSinger Astrocsope

Um das fein verarbeitete Zifferblatt zu schützen, verbaut MeisterSinger für seine Astroscope gewölbtes Saphirglas. Das zeichnet sich durch seine besondere Langlebigkeit und Robustheit gegenüber Kratzern aus. 

Die Krone besteht wie das Gehäuse aus poliertem Edelstahl und besitzt eine geriffelte Oberfläche. In Kombination mit der stattlichen Größe garantiert das eine sehr angenehme und einfache Bedienung. Die Astroscope hält einem Druck von 5 bar mühelos stand. Tauchgänge bis in eine Tiefe von 50 Metern stellen daher kein Problem dar. Das macht aus diesem klassischen Zeitmesser natürlich noch lange keine Taucheruhr, aber dies erwarten wir ja auch nicht. 

Das Uhrwerk

MeisterSinger vertraut beim Bau des Uhrwerkes auf Schweizer Know-how und verbaut in der Astroscope ein Sellita SW 220-1 Automatikwerk. Das ist bekannt für seine Langlebigkeit und Robustheit. Mit 26 Steinen erzeugt das Uhrwerk 28800 Halbschwingungen pro Stunde. 

Die Sichtbarkeit des Uhrwerkes durch den Glasboden hat dazu geführt, dass ich die Astroscope im Alltag des Öfteren abgenommen habe, um die feine Mechanik mit den goldenen Zahnrädern zu bestaunen. Der halbkreisförmige Rotor besitzt eine interessante Oberfläche. In goldener Schrift befindet sich hier auch das MeisterSinger Logo mit seiner charakteristischen Sichel.

Ein Highlight mit mythologischem Design – das Zifferblatt

Das Zifferblatt ist der Grund, warum mich diese Uhr so fasziniert. Das Design als einzigartig zu bezeichnen, ist jedenfalls alles andere als eine Untertreibung. Statt eines einfachen Fensters für den Wochentag zeigen die seit dem Altertum bekannten Himmelskörper die Wochentage an. Damit bringt MeisterSinger den Träger der Uhr dazu, die Uhrzeit wieder ein bisschen mehr wie unsere Vorfahren abzulesen. Alle antiken Völker auf der Erde versuchten durch Beobachtung von Regelmäßigkeiten in der Bewegung der Gestirne am Nachthimmel, die Zeit einzuteilen. In Tag und Nacht, in Wochen, in Monate und in Jahre. Bekannt waren sieben Gestirne, die den Wochentagen zugeordnet waren:

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MeisterSinger Astrocsope

Montag-Mond

Dienstag-Mars


Mittwoch-Merkur


Donnerstag-Jupiter


Freitag-Venus


Samstag-Saturn


Sonntag-Sonne

Alle Gestirne finden sich mit ihrem Symbol auf dem Zifferblatt der Astroscope. Ein weißer Punkt wandert umher und zeigt den jeweiligen Wochentag an. Die Mechanik dahinter ist leicht zu verstehen. Unter dem Zifferblatt bewegt sich eine Wochenscheibe mit mehreren weißen Punkten stetig weiter. Übrigens: Dass alle Gestirne gleichzeitig in einer Woche zu sehen sind, geschieht nur etwa alle zehn bis zwölf Jahre. Diese besondere Himmelskonstellation werden wir im Juli 2020 wieder erleben. 

Auch sonst weiß das Zifferblatt der Astroscope zu gefallen. Die klassische und zeitlose Eleganz ist eben ganz typisch MeisterSinger. Das gilt auch für den einzelnen Stundenzeiger. Für diese ungewöhnliche Lesart der Uhrzeit benötigt man meistens etwas Eingewöhnung. Die Markierungen erfolgen in 5-Minuten- Schritten. Das bedeutet, man kann die Uhrzeit maximal bis auf fünf Minuten genau ablesen. Ein Datumsfenster existiert zusätzlich über 6 Uhr. Das nenne ich mal Entschleunigung im Alltag. 

Die beiden Ausführungen der Astroscope unterscheiden sich nur in der Farbgebung der Indices. Die Symbole für Himmelskörper, die Ziffern, sowie weitere Angaben stehen in „Old Radium“ und in Blau zur Auswahl. Ebenfalls von anderen MeisterSinger Uhren bekannt sind die typischen Farbverläufe des Zifferblattes. 

MeisterSinger Astrocsope

Gut gefallen haben mir die Ablesbarkeit und die Aufgeräumtheit der Indices. Qualitativ kann man nur das Beste erwarten. Das bekommt man auch. Die Bedruckungen sind makellos, die Verarbeitung ist perfekt.  

Das Armband – MeisterSinger Astroscope

Getestet habe ich das Kalbslederband mit Krokoprägung. Die Innenseite des Armbandes ist ausgesprochen weich und bietet daher einen sehr angenehmen Tragekomfort. Oft haben Lederarmbänder die Eigenschaft, in den ersten Tagen oder Wochen am Handgelenk zu kratzen. Dieses Problem blieb mir bei diesem Armband erspart. Die Armbändervariationen sind bei beiden Farbvarianten der Astroscope etwas unterschiedlich. Für beide Armbanduhren steht ein klassisches Milanaiseband zur Verfügung. Für die blaue Ausführung ist das Kalbslederarmband cognacfarben, zudem gibt es ein Sattellederband. Bei der „Old Radium“ Variante ist das Kalbslederband braun. Als dritte Variante gibt es ein schwarzes Cordovan-Lederarmband. 

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Mein Fazit zur MeisterSinger Astroscope

Die Astroscope ist eine Uhr für jeden und doch etwas ganz Besonderes. Sie überzeugt als stilsichere und klassische Uhr. Sakkos, Hemden und auch Freizeitbekleidung stellen kein Problem für den Allrounder von MeisterSinger dar. Die möglichen Kombinationen sind unerschöpflich.

Was mich an dieser Uhr aber am meisten beeindruckt hat, ist das außergewöhnliche Zifferblatt. Es ist anders. Es erzählt eine Geschichte. Uhren sind für mich immer dann besonders, wenn sie einen z.B. historischen Hintergrund haben, der sich im Design der Uhr wiederfindet. MeisterSinger weiß, wie man solche Geschichten erzählt. Der liebevolle Blick fürs Detail rundet diesen Zeitmesser sehr gelungen ab. 

Zuletzt spielt für mich auch immer eine hochwertige Verarbeitung eine Rolle. Die ist hier auf einem sehr hohen Niveau und rechtfertigt den Preis von 1990 Euro alle Mal. Die Astroscope ist für jeden von Euch interessant, der klassisches und zeitloses Design schätzt und trotzdem etwas ganz Individuelles möchte. 

Alle technischen Daten der Astroscope

Uhrwerk

Sellita SW 220
Automatik
26 Steine
28800 Halbschwingungen pro Std. – 4 Hz

Glas: Gewölbtes Saphirglas

Gehäuse: Edelstahlgehäuse mit 6-fach verschraubtem Glassichtboden
Durchmesser 40 mm
Höhe 10,5 mm

Wasserdichtigkeit: 5 bar

Galerie MeisterSinger Astroscope

MeisterSinger Astroscope hier:

Blue: https://www.meistersinger.com/de/product/astroscope-schwarz-blau/

Black: https://www.meistersinger.com/de/product/astroscope-schwarz-old-radium/

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