Uhren FAQ – Häufig gestellte Fragen und Antworten

Allgemein

Warum wird eine Uhr am linken Handgelenk getragen?

Schon lange vor den Quartzuhren gab es Uhren die von Hand aufgezogen wurden. Die meisten Menschen waren schon damals Rechtshänder, so das diese wesentlich einfacher am linken Handgelenk aufgezogen werden konnte. Dadruch das die Krone rechts von der Uhr sitzt und man das Handgelenk auch knicken kann, ist das Aufziehen der Uhr noch einfacher. Bereits die ersten Uhren aus dem 15 Jahrhundert hatten die Krone rechts, obwohl es sich hierbei um Taschenuhren handelte. (Interessant ist hierbei, das die erste Armbanduhr bereits 1810 das Licht der Welt erblickte, aber die Taschenuhren dennoch bis zum 20. Jahrhundert die Welt beherschte.)

Noch heute wird bei fast allen Uhren die Krone rechts eingebaut. Trägt man nun z.B. als Linkshänder die Uhr rechts, kommt man nicht so einfach an die Krone um die Uhr aufzuziehen oder einzustellen. Einweiterer Grund warum man die Uhr links trägt ist, das es die „schonerende“ Hand ist, denn als Rechtshänder führt man eben mit rechts die meisten Arbeiten aus. Und da die Uhr links am Handgelenk sitzt, wird diese viel mehr geschont.

Heute sieht man es nicht mehr ganz so eng, an welchem Handgelenk die Uhr getragen wird. Gerade durch den aktuellen BOOM der Microbrands aus dem Bereich Fashionuhren die aus den klassischen Uhren echte „Kunststücke“ machen, ein Fashion Mode Teil, welches neben Ketten, Armreifen und Bändern wie ein Schmuckstück getragen wird. Diese Fashionuhren bestehen zu 99,9% aus Quartzwerken und müssen nur einmal eingestellt werden. Ein Grund die Uhr nicht ständig einstellen zu müssen. Somit ist es egal wo die Krone sitzt. Denn wenn die Uhr einmal stehen bleibt, wird einfach bei einem Juwelier die Batterie getauscht und die Uhrzeit eingestellt. Das wars dann.

Zusammengafasst kann ich sagen; tragt die Uhr links, das hat Stil und Ihr macht garantiert nix falsch. Und eine „echte“ Uhr MUSS einfach links getragen werden. Da gibt`s auch nichts anderes was man da noch sagen sollte… 🙂

Was sind die aktuellen Trends bei Armbanduhren?

Aktuell gibt es viele Trend im Bereich Uhren. Ein Trend sind die Microbrands, die beinahe täglich aus dem Nichts entstehen, die sich über Crowdfunding Plattformen wie Kickstarter ihr erstes Ged besorgen und die direkt ohne Zwischenhändler die Uhren an den Endkunden verkaufen. Ein Trend innerhalb dieses Bereiches sind die Fashionuhren, die für kleines Geld für das junge Publikum erstellt und angeboten werden. Bekannt werden diese jungen Brands oft durch Social Media und direkter Kundenansprache.

Ein weiterer Trend ist die Wiederbelebung alter Taucher- oder Fliegeruhren. Mit viel Liebe zum Detail werden hier Uhren entwickelt, die zum Teil auf echten, geschichtlichen Ereignissen beruhen. Da macht es als neuer Uhrenträger einfach nur Spaß solch eine Uhr zu tragen, wenn man sich mit den Gründern und der Geschichte identifizieren kann. Gerade die Nähe zu den Gründern ist oftmals noch möglich, das finde ich als Umrennend einfach nur Mega spannend.

Ein weiterer Trend ist die Verwendung neuer Materialien, die bisher nur im Weltall und in der Formel 1 zur Verwendung kam. Richard Mille ist eine der Marken die diesen Weg sehr sehr erfolgreich eingeschlagen haben. Leider ist eine Uhr von denen für den Normalo wie mich einfach nicht bezahlbar. Aber eine Uhr mit 40g Gesamtgewicht muss man erstmal nachmachen. Das schafft sonst aktuell wohl niemand anderes.

Bei welchen Uhren hat man ein sichtbares Uhrwerk?

Welche Uhren funktionieren ohne Batterie?

Alle Automatikuhren die durch Bewegung am Handgelenk oder durch das Aufziehen des Uhrwerkes zum Laufen gebracht werden. Aber es gibt noch einige andere Methoden eine Uhr zum Laufen zu bringen.

Junghans hat z.B. im Jahr 1993 die erste Funk-Solaruhr entwickelt. Sie schufen damit die präziseste und zugleich umweltfreundlichste Armbanduhr. Die Mega 1 – die erste Funkarmbanduhr der Welt überzeugt durch fortschrittliche Technologie auch durch ihre futuristische Optik. Dafür ist Hartmut Esslinger von FROG Design verantwortlich. Er entwickelte in den 90er Jahren auch für Apple erfolgreiche Produktdesigns. Absolute Präzision der Atomuhr am Handgelenk!

Und jeder der glaubt Quartz Uhren funktionieren nur mit Batterien, der wird durch die Erfindung von SEIKO im Jahr 1988 eines besseren belehrt. Denn die automatische Energieerzeugung entsteht ausschließlich durch Bewegung am Handgelenk. Bekannt wurde diese Methode durch das Kürzel A.G.S., welches später dann in Kinect umbenannt wurde. Es war die erste intelligente analoge Quarzuhr, die durch einen CPU IC gesteuert wurde. Eine echte Revolution. Wie so einige andere Erfindungen von Seiko.

Wie z.B. die erste weltweite Uhr von Seiko, die alleine durch Körperwärme betrieben wird. Seiko Thermic. 1998 zusammen mit der ersten Uhr mit ewigem Kalender erfunden. Auch das ein echtes Highlight und ohne Batterien. 2012 brachte Seiko dann die weltweit erste GPS Solar Uhr „Seiko Aston“ , die alle 39 Zeitzonen der Welt berücksichtigt. WOW.

Was ist eine Automatikuhr?

Eine Automatikuhr (Automatic) ist eine mechanische Armbanduhr, die durch die Bewegungen beim Tragen durch die sogenannte Feder einen Rotor in kleinen Schritten selbstständig antreibt und aufzieht. Ältere Modelle waren teilweise mit einer Pendelschwungmasse ausgestattet. Umgangssprachlich auch Hammerautomatik genannt. Diese Modelle hatten dafür keinen Rotor.

Wenn man eine Automatikuhr ein Leben lang ohne Pause tragen würde, dann müsste man diese auch niemals von Hand aufziehen. Cool, oder? Kein Batteriewechsel, nichts. Lediglich die Uhrzeit müsste man hier und da mal nachjustieren.

Durch die gleichmäßig gespannte Feder laufen die Automatikuhren wesentlich gleichmäßiger als eine Uhr mit Handaufzug. Von der einfachen Handhabung einmal abgesehen.

Die erste wirklich funktionierende Automatik Armbanduhr mit aufziehbarem Rotor von 1931, die Rolex Oyster Perpetul, wurde 1932 von Rolex patentiert. Welch ein Wunder.

Was ist ein Chronograph?

Was bedeutet Quartz?

Was zeichnet eine hochwertige Uhr aus?

Herrenuhren

Worauf muss ich bei einer Herrenuhr achten?

Eine Herrenuhr sollte einem in jedem Fall erst einmal gefallen. Dabei spielt die Größe, die Marke und der Antrieb eine untergeordnete Rolle. Was nützt einem die beste Uhr mit dm teuersten Automatikwerk, wenn diese Uhr einem nicht gefällt?

Was sind gute Herrenuhren?

Herrenuhren, was ist in?

Welche sind die beliebtesten Marken für Herrenuhren?

Omega

Omega hat die Quarzkrise in den 70er gut überstanden, auch wenn das damals niemand geglaubt hat. Heute zählt Omega mit all seinen Uhrenmarken zu den weltweit größten Uhrenanbietern im 21. Jahrhundert. Die Swatch Group erkannte das brachliegende Potential der Marke Omega und formte daraus innerhalb kürzester Zeit eine Marke, die wirklich jeder kennt. Nicht umsonst ist Omega das Flaggschiff der Swatch Group, dem weltweit größten Uhrenunternehmen!

Vom breiten Uhrenspektrum innerhalb der Swatch Group profitiert natürlich auch Omega, die es geschafft haben, in die Sphären von Rolex aufzusteigen, zumindest was die Stückzahlen betrifft. Zum wesentlichen Erfolg trugen bekannte Sportler und Markenbotschafter bei. Das sind unter anderem der US Präsident J.F. Kennedy, James Bond Darsteller Daniel Craig und der bekannte Hollywoodschauspieler Georg Clooney.

Eines der bekanntesten Uhrenmodelle war als erste und einzige Uhr 1963 auf dem Mond. Die Omega Speedmaster. Heute mehr Kult denn je, mittlerweile in zig verschiedenen Versionen und Varianten erhältlich. Auch Snoopy lässt sich da mal blicken. Stolz nennt Omega diese Uhr auch MOONWATCH.

Eine weitere bekannte Serie von Omega ist die Seamaster Automatic. Bereits 1948 wurden die ersten Uhren auf den Markt gebracht. Und bis heute gibt es die verschiedensten Varianten dieser tollen Uhrenserie.

1956 kam mit der Railmaster eine Serie, mit der Omega den Grundstein gelegt hat. Das antimagnetische Gehäuse machte diese Uhren zu etwas ganz besonderem.

Es gibt noch viel mehr zu erzählen. Wer mehr wissen möchte sollte sich das Buch „Omega Sportuhren“ (Amazon Partnerlink) kaufen, es lohnt sich! Tolle Aufnahmen und Details zu den einzelnen Uhren und Uhrenserien!

Und wer sich für die MONNWATCH interessiert wird mit diesem Buch sehr glücklich werden:

Moonwatch Only: 60 Years of Omega Speedmaster


 

Damenuhr
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