OLLECH & WAJS OW EARLY BIRD ‘NUMBERED EDITION’
OW Early Bird EB-24 – Die Rückkehr einer legendären 24-Stunden-Uhr
Mit der OW Early Bird EB-24 bringt Ollech & Wajs eine der seltensten und geschichtsträchtigsten Uhren der eigenen Unternehmensgeschichte zurück. Das Original wurde bereits 1965 vorgestellt und war eine Hommage an den Kommunikationssatelliten Intelsat I „Early Bird“, der als erster geostationärer Satellit die Kommunikation zwischen Europa und Nordamerika revolutionierte. Die Neuauflage verbindet die historische Vorlage mit moderner Schweizer Uhrmacherkunst und einem speziell entwickelten 24-Stunden-Automatikwerk.

Eine Hommage an den Beginn des globalen Zeitalters
Als der Satellit Early Bird 1965 in Betrieb genommen wurde, veränderte er die Welt nachhaltig. Er ermöglichte erstmals nahezu verzögerungsfreie kommerzielle Kommunikation zwischen Europa und Nordamerika und machte weltweite Live-Übertragungen historischer Ereignisse möglich. Über ihn wurden unter anderem die Wasserung von Gemini 6, die Mondlandung von Apollo 11 sowie der weltweite Live-Auftritt der Beatles mit All You Need Is Love übertragen.
Vor Early Bird war die Welt durch Unterseekabel verbunden – danach durch den Weltraum. Der Satellit gilt bis heute als einer der bedeutendsten technologischen Meilensteine des 20. Jahrhunderts. Obwohl er bereits 1969 außer Betrieb genommen wurde, befindet er sich auch heute noch in seiner Umlaufbahn.
Albert Wajs widmete diesem außergewöhnlichen technischen Fortschritt eine Uhr, die den Pioniergeist der damaligen Raumfahrtära widerspiegelte.

Militärische Funktion statt Weltraumeinsatz
Trotz ihres Namens wurde die ursprüngliche Early Bird nicht für Astronauten entwickelt. Sie entstand speziell für militärische Anwender, insbesondere Piloten und Funker, die von einer echten 24-Stunden-Anzeige profitierten. Das sogenannte „Military Time“-Zifferblatt zeigt sämtliche 24 Stunden eines Tages auf einen Blick und erleichtert die Orientierung im professionellen Einsatz.
Die charakteristische blau-rote Lünette orientierte sich optisch an den Farben des Satelliten selbst. Viele Käufer bestellten die Uhr damals direkt über Anzeigen in Zeitungen wie der Army Times. Da diese nur schwarz-weiß gedruckt waren, wurden zahlreiche Besitzer erst beim Auspacken von der markanten zweifarbigen Lünette überrascht.
Mit weniger als 500 produzierten Exemplaren zählt die originale Early Bird heute zu den seltensten Modellen von Ollech & Wajs und gilt als persönliche Lieblingsuhr von Firmengründer Albert Wajs.

Das 24-Stunden-Konzept neu interpretiert
Während 24-Stunden-Zeitangaben heute weltweit selbstverständlich sind, gehören mechanische 24-Stunden-Uhren noch immer zu den großen Besonderheiten der Uhrmacherei. Die neue Early Bird EB-24 bleibt diesem Konzept treu und verfügt über ein speziell entwickeltes Soprod P125 Automatikwerk, bei dem der Stundenzeiger innerhalb von 24 Stunden nur eine vollständige Umdrehung ausführt.
Dadurch lässt sich der komplette Tagesverlauf unmittelbar erfassen. Zusammen mit der beidseitig drehbaren 24-Stunden-Weltzeitlünette kann zusätzlich eine zweite Zeitzone verfolgt werden – eine praktische Funktion für Piloten, Vielreisende und alle, die regelmäßig über verschiedene Zeitzonen hinweg arbeiten.

Zum Platinjubiläum von Ollech & Wajs
Obwohl sowohl die Early Bird als auch der gleichnamige Satellit bereits im vergangenen Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feierten, entschied sich Ollech & Wajs bewusst dafür, die Neuauflage erst 2026, dem Platinjubiläum der Marke, vorzustellen. Aufgrund der besonderen Bedeutung, die dieses Modell für Albert Wajs persönlich hatte, sollte seine Rückkehr einen ebenso besonderen Anlass erhalten.

Schweizer Präzision für den täglichen Einsatz
Im Inneren arbeitet das eigens für Ollech & Wajs konfigurierte Soprod P125 Automatikwerk. Es verfügt über eine Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz), 25 Lagersteine, Sekundenstopp, Incabloc-Stoßsicherung sowie eine Gangreserve von rund 42 Stunden. Das Werk besitzt halbinstantane Datumswechsel, lässt sich komfortabel über die Krone einstellen und wird exklusiv für Ollech & Wajs montiert, mit einem individuell gravierten Rotor, einer gravierten Platine sowie speziell angefertigten Schrauben ausgestattet und in drei Lagen reguliert. Die Ganggenauigkeit beträgt etwa -7 bis +7 Sekunden pro Tag.
Das 39,5 Millimeter große Gehäuse aus gebürstetem 316L-Edelstahl wird im Schweizer Jura gefertigt und verfügt über eine verschraubte Krone, einen verschraubten Gehäuseboden sowie eine Wasserdichtigkeit bis 300 Meter (30 ATM). Ein entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt zuverlässig vor Kratzern, während Super-LumiNova® auf Zeigern und Indizes eine ausgezeichnete Ablesbarkeit auch bei Dunkelheit gewährleistet.

Hochwertige Ausstattung
Die OW Early Bird EB-24 wird serienmäßig an einem hochwertigen schwarzen Lederband aus italienischem Leder mit natürlichem Leinen getragen, das in der Schweiz gefertigt und mit einer gebürsteten Dornschließe samt „OWZ 1956“-Gravur ausgestattet ist.
Optional ist zudem das markante M-Link-Edelstahlarmband erhältlich. Es besteht aus handgebürsteten Edelstahlgliedern und verfügt über eine verstellbare Faltschließe mit eingraviertem OW-Logo. Wie jede Ollech & Wajs wird auch die Early Bird EB-24 vollständig von Hand im Schweizer Jura gefertigt und verbindet historische Authentizität mit moderner Schweizer Präzision.

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