Die DAVOSA Ternos GMT Lucent besitzt einen 3D-Effekt und hebt sich optisch deutlich von den Schwestermodellen ab. Wodurch der Effekt der „schwebenden“ Ziffern zustande kommt, erfährst du in diesem Testbericht…
Die Uhr mit dem 3D-Effekt
Mit der DAVOSA Ternos GMT Lucent erweitert der Schweizer Hersteller seine beliebte GMT-Kollektion. Das neue Modell hebt sich optisch deutlich von bisherigen GMT Vertretern der Ternos-Reihe wie der Professional oder der Ceramic ab. Unter dem neuen Gewand steckt zwar die technisch vertraute Basis der Schwestermodelle. Beim Design setzt DAVOSA jedoch neue Akzente und spielt mit der Wirkung von Saphirglas, wodurch insbesondere die Lünette ins Blickfeld des heutigen Uhren-Tests fallen soll. Eine verlässliche Basis gepaart mit einem optischen Twist? Klingt mindestens mal sehr interessant und macht Lust auf eine GMT-Uhr.
Die DAVOSA Ternos GMT Lucent im Unboxing
Die DAVOSA Ternos GMT Lucent kommt in einer handlichen, den Kunden bekannten Verpackung. Für diesen Uhren-Test hat mir DAVOSA unter anderem die Referenznummer 161.592.02 mit rotblauer Pepsi-Lünette und PentaLink Armband zugeschickt. Zur Auswahl steht noch ein graues Zifferblatt mit grau-roter Lünette. Mit je fünf verschiedenen Armbändern (PentaLink, TriaLink und Kautschuk in rot, schwarz und grau) macht das insgesamt 10 Referenzen. Angst, man könnte keine Lieblingsfarbkombination finden, braucht man also nicht zu haben. Den 3D-Tiefeneffekt erkenne ich auf den ersten Blick – das sieht spannend aus.
Bevor ich auf die Besonderheit genauer eingehe, schauen wir uns noch kurz das PentaLink-Armband an, bei dem es sich um ein klassisches, hochwertiges fünfgliedriges Edelstahlband handelt, das mit einer Feinverstellung nachjustiert werden kann. Werkzeug braucht es also nicht. Dank der Faltschließe sitzt es sicher am Handgelenk und spendet Komfort. Auch das rote und das graue Kautschukband im Tropical Style durfte ich testen. Für sportliche Aktivitäten wäre eines der beiden meine erste Wahl.
Als zweites Exemplar habe ich die Referenz 161.592.50 mit grauroter Lünette am dreigliedrigen Edelstahlband erhalten. Auch die gefällt mir spontan wirklich gut.
Was es mit dem 3D-Effekt auf sich hat
Neben der 3D-Technik im Kino beziehungsweise im Heimkino kennt man den 3D-Effekt vielleicht noch von Postkarten mit Motiven, die sich je nach Blickwinkel auf die Postkarte bewegt haben – gibt’s sowas überhaupt noch? Jedenfalls erinnert der 3D-Effekt, von dem DAVOSA spricht, mich ein wenig an genau diese optische Täuschung.
Grund dafür ist die Lünette. Sie ist gewölbt und besitzt eine Saphirglaseinlage. Wichtig ist hierbei: kombiniert wird dieses Designelement mit einem ebenfalls gewölbten Saphirglas. Dadurch entsteht ein besonderer, fast „schwebender“ Tiefeneffekt, der mit Wörtern kaum zu beschreiben ist. Das muss man mit eigenen Augen gesehen haben! Je nach Lichteinfall scheinen die Ziffern unter der Lünette zu schweben. Gerade bei wechselnden Lichtverhältnissen, wie man sie beispielsweise auf offener See oft hat, lässt der Effekt die DAVOSA Ternos GMT Lucent immer wieder neu und anders aussehen. Man hätte meinen können, es hätte inzwischen jedes GMT-Design gegeben – und dann erfindet DAVOSA die klassische GMT einfach neu.
Die Lünette ist standesgemäß beidseitig drehbar, besitzt eine GMT-Funktion und ist zur angenehmeren Bedienbarkeit kugelgelagert. Großzügig aufgetragene Super-LumiNova BGW9 findet sich auf den applizierten Stundenindizes, den Stunden- und Minutenzeigern sowie auf den Ziffern der Lünette.
Funktional oder Schön? Die DAVOSA Ternos GMT Lucent ist keine Kompromisslösung
Man mag es schon erahnen. Die Ternos GMT Lucent ist alles andere als ein reines Accessoire. Der sportlich-funktionale Zeitmesser erweist sich als äußerst robust und eignet sich somit für einen abwechslungsreichen Alltag zwischen Geschäftsreise und Badebucht. Dabei ist das gewölbte Saphirglas ein nützliches Designelement. Aufgrund seiner enormen Härte ist es eines der widerstandsfähigsten Materialien im Uhrenbau. Es schützt das Zifferblatt und in diesem Fall auch die Lünette zuverlässig vor Kratzern und macht die Uhr besonders langlebig.
Das Gehäuse ist mit einem Durchmesser von „nur“ 40 Millimetern erstaunlich kompakt. Noch beeindruckter bin ich aber von der sportlichen Bauhöhe von 12 Millimetern. Die DAVOSA Ternos GMT Lucent bleibt am Handgelenk dezent, schreit nicht nach Aufmerksamkeit, kann aber (je nach Wahl des Armbandes) ein Statement setzen. Die Länge des Gehäuses zwischen den Bandanstößen beträgt 48,5 Millimeter. Träger mit größerem Handgelenksumfang können die GMT-Uhr also problemlos tragen.
Das Gehäuse besteht aus 316L Edelstahl und kombiniert satinierte und polierte Flächen. Dadurch erhält die Uhr eine hochwertige Optik und bewegt sich etwas weg von einer reinen Toolwatch.
Krone und Gehäuseboden sind verschraubt, die Wasserdichtigkeit beträgt 200 Meter. Eine bidirektional drehbare Lünette eignet sich zwar nicht, um die verbleibende Tauchzeit zu stoppen, Schwimmen und Schnorcheln ist mit der DAVOSA Ternos GMT Lucent aber problemlos möglich.
Ein Klassiker: Das Uhrwerk DAV 3032
Im Inneren der Ternos GMT Lucent arbeitet das Kaliber DAV 3032. Basis für das Automatikwerk ist das Sellita SW330-1 mit GMT Funktion. Das weltweit etablierte Uhrwerk besticht durch seine Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit. Die Gangreserve beträgt 42 Stunden, das Uhrwerk arbeitet mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen. Sein flaches Profil von 4,10 Millimetern ermöglicht die niedrige Bauhöhe der Uhr.
Neben Stunde, Minute und Sekunde besticht das Uhrwerk mit einer GMT- und Datumsfunktion. Wer viel auf Geschäftsreisen ist, wird das Ablesen einer zweiten Zeitzone zu schätzen wissen.
Mein Fazit zur DAVOSA Ternos GMT Lucent
Braucht es eine weitere GMT Uhr? „Nein“, hätte ich jedenfalls vor diesem Testbericht geantwortet. Doch ich stehe dazu, meine Meinung geändert zu haben. Die DAVOSA Ternos GMT Lucent beweist, dass ein aufregendes Design mit einem kleinen Twist schon ausreichen kann, um wieder Lust auf GMT-Uhren zu bekommen. Das bestärkt mich in meiner Ansicht, dass Uhren mit GMT-Funktion nicht nur für Geschäftsreisende gedacht sind. Mit ihren 10 Referenzen ist gerade DAVOSAS neue Modellreihe ein Anwärter darauf, ein vielseitiger Daily Driver am Handgelenk zu sein, der sich obendrein als nützliches Hilfsmittel eignet, wenn man in eine andere Zeitzone reist. Die Lünette mit Saphirglaseinlage ist dabei nicht zu gewagt, sondern stilsicher.
DAVOSA ist für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekannt. Da macht auch die DAVOSA Ternos GMT Lucent keine Ausnahme. Alle Referenzen am Stahlband kosten 1.790,- Euro. Etwas günstiger mit 1.650,- Euro sind die Referenzen mit Kautschukband. Dafür erhält der Träger hochwertige Materialien, ein zuverlässiges Schweizer Automatikwerk und Schweizer Verarbeitungsqualität. Was will man mehr?
Der GMT-Zeitmesser ist nicht limitiert. Im Folgenden findest du alle wichtigen und weiterführenden Links.
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